Stirnradgetriebe
Hocheffiziente Drehzahlreduzierung wird durch 1, 2, 3 oder 4 Zahnradsätze erreicht. Die Kraftübertragung erfolgt von einem schnell beschleunigenden Ritzel auf ein langsam drehendes Zahnrad. Schrägverzahnte Getriebe arbeiten üblicherweise mit parallel zueinander verlaufenden Wellen. Die zwei gängigsten Bauarten sind konzentrische (Ein- und Ausgangswelle liegen im gleichen Bereich) und parallele (Ein- und Ausgangswelle sind versetzt). Einstufige Schrägverzahnungsgetriebe werden typischerweise für Übersetzungsverhältnisse bis etwa 8:1 eingesetzt. Bei Bedarf an niedrigeren Drehzahlen und höheren Übersetzungsverhältnissen können zwei-, drei- oder vierstufige Getriebe verwendet werden.
Schneckengetriebe
Ein einfach untersetztes Schnellgetriebe kann in kompakter Bauweise ein Untersetzungsverhältnis von bis zu 100:1 erreichen. Diese sogenannten Direktantriebe bestehen aus einer zylindrischen Schnecke mit Gewinde und einem Schneckenrad. Bei einer Einzelanlaufschnecke bewegt sich das Schneckengetriebe pro 360°-Umdrehung der Schnecke nur um einen Zahn weiter. Unabhängig von der Größe der Schnecke entspricht das Übersetzungsverhältnis daher dem Verhältnis der Schneckenradgröße zu 1. Höhere Untersetzungsverhältnisse lassen sich durch zwei- und dreifache Untersetzungsverhältnisse erzielen.
Grundlegende Getriebetypen
Der Zweck eines Getriebes besteht darin, die Drehzahl zu erhöhen oder zu verringern. Folglich verhält sich das Drehmoment umgekehrt proportional zur Funktion. Kann das Getriebe als Untersetzungsgetriebe fungieren, erhöht sich das Drehmoment; erhöht sich die Drehzahl, verringert sich das Drehmoment. Zu den Auswahlkriterien für Getriebe gehören: Wellenausrichtung, Übersetzungsverhältnis, Bauart, Lastcharakteristik, Nennleistung, Umgebungsbedingungen, Einbaulage, Betriebstemperaturbereich und Schmierung.
Wir haben weitere Details zu rechtwinkliges Schneckengetriebe.